Bastet

Bastet

Bastet

Abbildung 36: Bastet, (Wikimedia Commons, 2021)

Gemäss Wilkinson ist Bastet die Tochter des Re und gilt als Mutter des Mahes und der Nefertem. Sie ist die Göttin der Sexualität und der Fruchtbarkeit und ist auch eine der Nilgöttinnen. Sie wird als eine gutartige Göttin beschrieben, die den Menschen hilft, indem sie Ungeziefer auslöscht und ihnen die Fruchtbarkeit bringt. Deshalb ist sie auch eine beliebte Göttin für die Menschen. Sie erhielt ausserdem den Titel „Verteidigerin des Pharaos“, denn sie galt als die Beschützerin und Erzieherin der Könige. (Wilkinson, 2020, S. 245)

Nach Selket gilt Bastet des Weiteren als Tochter des Atum. Zudem ist sie laut der Entstehungsgeschichte von Memphis die Mutter von Anubis. (Selket p, 2021)

Gemäss Kater Paul wurde sie einmal sogar so zornig und wütend, dass sie in das ägyptische Gebiet Nubien ging und dort ihren Zorn freien Lauf liess. Nur Thot konnte sie besänftigen, indem er sich in einen niedlichen Affen verwandelte und der Göttin Musik vorspielte oder Tänze performte und sie dadurch beruhigen konnte. Als sie dann wieder in Ägypten eintraf, war sie komplett verwandelt. Sie war nun nicht mehr die ungezogene und unzähmbare Löwin, sondern eben die lieblich schnurrende Katze. (Kater Paul, 2021)

Darstellung und Aussehen

Laut Shaw wurde Bastet zu Beginn oft als Löwin dargestellt, was ihre Wildheit und Kampflust ausdrückte. Sie war auch dafür bekannt, richtig genervt und dadurch zornig zu werden. Man musste sie immer besänftigen und ihr viele Opfer darlegen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird sie dann als katzenartige Göttin abgebildet. Daraus ist zu schliessen, dass sie ihre Wildheit ein Stück weit ablegte und nun mit den Menschen zusammenlebt. (Shaw, 2015, S. 37)