Thot

Thot

Thot

Abbildung 47: Thot, (Wikipedia, 2021)

Gemäss Reise nach Ägypten ist Thot der Sohn des Re und ist mit Seshat, der Göttin der Bücher und der Bibliotheken verheiratet. (Reise nach Ägypten b, 2021)

Die Mutter des Thot bleibt weitgehend unbekannt, nur gemäss Ägypten-Geschichte-Kultur werde Isis als seine Mutter bezeichnet oder werde manchmal auch als ihr Vater dargestellt. (Ägypten-Geschichte-Kultur g, 2021)

Gemäss Selket entsprang Thot aus der Stirn des Seth, da dieser unwissentlich Horus‘ Ejakulat verzehrt hatte. Aus diesem Grund wird Thot auch als Mondgott bezeichnet, da er aus der Dunkelheit von Seths Stirn heraus entsprang durch die Hilfe des Lichtgottes Horus. (Selket o, 2021)

Nach Wilkinson gilt Thot als Gott der Weisheit, der Zeit, der Gelehrsamkeit, des Schreibens und des Mondes. Es heisst, dass er die Weisheiten von seinem Vater erbte oder in dessen Büchern erlernte. Er war auch bekannt als Gott der Zauberei und galt zudem als Erfinder einiger Tätigkeiten, wie unter anderem der Astronomie, der Musik oder der Medizin. (Wilkinson, 2020, S. 241)

Thots Aufgabe besteht, laut Wilkinson, darin, Aufzeichnungen über die Prozesse und Urteile im Totengericht über die Seelen der Verstorbenen aufzuzeichnen. (Wilkinson, 2020, S. 247)

Darstellung und Aussehen

Gemäss Wilkinson wird Thot vielmals mit einem ibisartigen Kopf dargestellt, welcher einen langen, nach unten gebogenen Schnabel aufweist. Ausserdem hat er schwarzes und weisses Gefieder auf seinem Kopf. Der Schnabel soll dabei die Mondsichel symbolisieren und die schwarzen und weissen Gefieder das Ab- und Zunehmen des Mondes. (Wilkinson, 2020, S. 241)
In gewissen Überlieferungen wird er auch als pavianartiger Mensch dargestellt, wie zum Beispiel in der Geschichte mit Bastets Rückkehr nach Ägypten.