Die wichtigsten Gottheiten
Abbildnung 29: Die griechischen Götter, (doteveryone, 2021)
Die Geschichte der Götter
Gemäss Weidner wurde Zeus, nach dem Sieg der Götter über die Titanen, zum Herrscher über den Kosmos. Er empfand es jedoch nur als gerecht, diese Macht mit seinen beiden ältesten Geschwistern Poseidon und Hades zu teilen. Zeus wollte, dass der Olymp und die Erde jeder Gottheit gehören sollten und nicht nur zu einer bestimmten. (Weidner, 2013, S. 21)
Nach Menzies wurde die Rollen sowie die Aufteilung der Welt zwischen den drei Brüdern mit dem Los ausgemacht. Zeus zog den weissen Stein und wurde somit zum König der Götter und zum Herrscher über den Himmel ernannt. Poseidon zog den grauen Stein und wurde somit zum Herrn und Gott der Meere. Hades erhielt den schwarzen Stein und bekam die Herrschaft über die Unterwelt. (Menzies, 2020, S. 24f.)
Gemäss Weidner hielt dieser Frieden jedoch nicht lange an. Gaia, die Mutter Erde, war erbost über die Taten des Zeus. Da den Titanen das gleiche Schicksal wie einst den Kyklopen und den Hekatoncheiren zustand, war Gaia deshalb sehr erbittert. Sie schwor sich Rache an den Göttern zu nehmen. Sie erschuf aus dem Blut, welches sich noch von der Entmannung des Uranos auf der Sichel des Kronos befand, hunderte von Giganten. Gaia brachte sie dazu, die Götter auf dem Olymp anzugreifen. Diese Giganten seien durch die Erzählungen von Weidner als sehr grosse und schwer bewaffnete Krieger dargestellt worden. Durch die Hilfe von Herakles und Dionysos, welche die Olympier*innen durch eine Prophezeiung erhalten hätten, seien sie in der Lage gewesen, diese Giganten durch von der Hydra in Gift getränkte Pfeile zu töten. (Weidner, 2013, S. 21)
Nach Weidner konnten sich nun schliesslich die Götter und Göttinnen als allmächtige Herrscher und Herrscherinnen auf ihrem Sitz, dem Olymp, niederlassen und über die Ordnung, das Recht und das Schicksal der Welt herrschen und bestimmen – oder es zumindest versuchen. (Weidner, 2013, S. 22)