Hestia
Abbildung 23: Hestia, (Fondazione Torlonia, 2021)
Gemäss Weidner ist Hestia die Göttin der Heilkunst, der Kochkunst und der Häuslichkeit. Zudem gilt sie auch als gütige Göttin der Gastfreundschaft. Sie ist die älteste Tochter des Kronos und der Rhea, doch wurde als Letztes von Kronos wieder ausgespuckt. Wie Artemis und Athene gilt sie als jungfräuliche Göttin. Sie bat Zeus, ihr den Wunsch zu gewähren, dass sie für immer Jungfrau bleiben dürfe. Zeus erfüllte ihr diesen Wunsch und machte sie zur Hüterin von Heim, Herd und Altar. Ihre Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass auf dem Olymp immer ein Feuer brennt. Sie wurde von jedem Menschen verehrt, denn sie gilt als Herdfeuer, welches im Zentrum des Hauses steht, wo sich alle drumherum versammeln. (Weidner, 2013, S. 37)
Sie wirkt sehr ruhig und geduldig, sowie friedliebend, da sie immer auf dem Olymp wacht und das Feuer am Löschen hindert. Nach Hamilton opferten die Menschen immer einen Teil ihres Essens zu Beginn des Mahles an Hestia, noch bevor sie Zeus und den anderen Göttern einen Teil darlegten. (Hamilton, 2017, S. 31)
Erkennungszeichen gemäss Menzies: (Menzies, 2020, S. 64)
• Dem Schleier, welchen sie immer trägt.
• Das Feuer, welches in einem Haus als Hestias Segen gilt.
• Das Brot, welches in einem Ofen gebacken und dadurch mit Hestia in Verbindung gebracht wird.
• Der Kessel, welchen Hestia manchmal als Hüterin des Haushaltes in der Hand hält.